Elternfragen zur Schulöffnung am 11. Mai 2020

Welche Angebote finden statt?

 

Welche Angebote finden nicht statt?

* Findet bis zu den Sommerferien nicht statt.

 

Welche Schwerpunkte stehen nach der Wiedereröffnung im Vordergrund?

Im Vordergrund stehen die Thematisierung der Zeit des Fernunterrichts und die Heranführung an das Lernen in grösseren Gruppen. In einer ersten Phase werden Inhalte des Fernunterrichts wiederholt und vertieft sowie Standortbestimmungen vorgenommen. Erst anschliessend sollen neue Themen eingeführt und eingeübt werden. Insgesamt sollen alle Fächer bzw. Fachbereiche des Lehrplans bearbeitet werden. Es soll aber eine Schwerpunktsetzung in den Kernfächern erfolgen.

 

Welche Fächer werden unterrichtet?

Rund 80 Prozent der Unterrichtszeit wird für «Kernfächer» verwendet (Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen, Natur, Mensch und Gesellschaft). In der 5. und 6. Kl. findet mindestens eine Lektion Französisch und eine Lektion Englisch statt. Die Unterstützung von Kindern mit sonderpädagogischen Massnahmen (Integrative Förderung, Deutsch als Zweitsprache, Therapien und integrierte Sonderschulung) findet im Rahmen des Präsenzunterrichtes statt. Diese kann auch – in Absprache mit den Eltern – zusätzlich zum Stundenplan der Klasse stattfinden. Musikalische Grundausbildung (MGA), Bläserklassen, Sport- und Schwimmunterricht sowie ElKi-DaZ und Begabtenförderung (Mentoring) finden nicht statt.

 

Kann der Lehrplan noch erfüllt werden?

Die Lehrpersonen arbeiten daran, dass ihre Schülerinnen und Schüler am Ende des entsprechenden Zyklus die Ziele und Grundansprüche des Zürcher Lehrplans 21 erreichen. Sie gestalten den Unterricht so, dass insbesondere diejenigen Schülerinnen und Schüler, die vor einem Übertritt in die Sekundarschule stehen, die Ziele in Mathematik, Deutsch, den Fremdsprachen und wenn möglich im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft am Ende des Schuljahres erreichen.

 

Sind Gruppenwechsel aufgrund von Freizeitaktivitäten und Musikschulunterricht möglich?

Die Planung und Koordination der Stundenpläne ist sehr aufwendig. Deshalb sind Gruppenwechsel nicht möglich.

 

Warum orientiert sich der neue Stundenplan in Halbklassen nicht an den alten Stundenplänen?

Der Unterricht in Halbklassen ist eine grosse logistische Herausforderung. Es mussten deshalb für die ganze Primarschule Dübendorf entlang der Vorgaben des Volksschulamtes komplett neue Stundenpläne erstellt werden, die sich nicht an den alten Stundenplänen orientieren konnten.

 

Können Kinder den Präsenzunterricht für den Musikunterricht verlassen?

Nein, das ist nicht möglich. Die Stundentafel beinhaltet nur eine reduzierte Anzahl Lektionen, die vollumfänglich zur Erfüllung des Lehrplans zur Verfügung stehen müssen.

 

Wie werden die Hygieneregeln sichergestellt?

Die Hygieneregeln des Bundesamtes für Gesundheit werden regelmässig repetiert und konsequent angewandt. Dazu sind die entsprechenden Vorkehrungen in den Anlagen getroffen worden (Plakatierung, Handhygiene, Reinigung, Abfallentsorgung etc.). Zudem wird in allen Räumen regelmässig und ausgiebig gelüftet.

 

Wie wird die Abstandsregel eingehalten?

Zwischen Erwachsenen ist grundsätzlich ein Abstand von zwei Metern einzuhalten. Zwischen Erwachsenen und Kindern soll dieser Abstand soweit wie möglich ebenfalls eingehalten werden. Mitarbeitende können in ihrem Arbeitsbereich einen Bereich abgrenzen, der nicht betreten werden darf (z.B. mit Klebeband).

Unter den Kindern können und müssen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Um trotzdem eine gewisse Nachverfolgbarkeit bei einem allfälligen Verdachtsfall sicherstellen zu können, sollten sich die Klassen nach Möglichkeit nicht mischen. Wenn es die räumliche Situation und das Alter der Kinder zulassen, sitzen die Kinder im Schulzimmer mit Abstand zueinander.

 

Was passiert bei einem Corona-Verdachtsfall?

Wir halten uns streng an die Anweisungen des Schularztes und des Kantonsarztes und nehmen jeweils Rücksprache mit diesen Stellen.

Schülerinnen und Schüler, die krank zur Schule kommen oder im Schulbetrieb erkranken erhalten eine Hygienemaske und werden betreut, bis sie von den Eltern abgeholt werden. Die Kinder dürfen erst wieder zur Schule kommen, wenn sie symptomfrei sind bzw. auf Covid-19 getestet worden sind.

Mitarbeitende, die im Schulbetrieb erkranken, informieren unverzüglich die Schul- bzw. Dienstleitung, tragen eine Hygienemaske und halten den Mindestabstand zu den Schülerinnen und Schülern, bis die Betreuung der Kinder sichergestellt ist. Danach begeben sie sich in Selbstisolation. Die Familienmitglieder müssen in Selbstquarantäne.

 

Dürfen sich Erwachsene auf dem Schulareal aufhalten?

Erwachsene, welche nicht dem Personal der Primarschule angehören, sollen das Schulareal meiden. Ausnahmen sind erwachsene Musikschüler/-innen und Eltern, die zu einem Gespräch eingeladen sind. Selbstverständlich dürfen Eltern auch nicht im Klassenzimmer anwesend sein.

 

Brauchen Kinder Masken?

Kinder brauchen keine Hygienemasken.

 

Wie wird sichergestellt, dass sich die Halbklassen nicht mischen?

Sowohl die Unterrichtszeiten als auch die Pausen finden gestaffelt statt. Die grossen Pausen verbringen die Kinder beaufsichtigt in zugewiesenen Rayons auf dem Pausenplatz, die kleinen Pausen im Klassenzimmer. Die Kinder werden zudem angewiesen, nicht zu früh zur Schule zu kommen und nach dem Unterricht unverzüglich nach Hause zu gehen.

 

Was ist mit Desinfektionsmittel?

Kinder dürfen Desinfektionsmittel nicht benutzen. Generell gilt, dass gründliches Händewaschen wirksamer ist als der Einsatz von Desinfektionsmitteln.

 

Gilt die Schulpflicht?

Gesunde Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den Präsenzunterricht zu besuchen. Grundsätzlich gilt die Schulpflicht für Kinder mit Vorerkrankung und auch für Kinder, die mit gefährdeten Personen im Haushalt leben. Kinder mit Vorerkrankung gelten nicht als gefährdet, da auch Kinder mit Vorerkrankung in der Regel nicht an Covid-19 erkranken.

 

Was sind «erweiterte» Hausaufgaben?

Aufgrund des Halbklassenunterrichts werden den Schülerinnen und Schülern als Ergänzung zum Präsenzunterricht in einem etwas grösseren Umfang «erweiterte» Hausaufgaben erteilt. Diese Hausaufgaben sollen von den Schülerinnen und Schülern selbstständig bearbeitet werden können.

 

Was ist mit der Beurteilung?

Lernzielkontrollen sollen mit Aufnahme des Präsenzunterrichts wieder bewertet/benotet werden. Der Bildungsrat hat jedoch entschieden, auf Zeugnisnoten am Ende des Schuljahres zu verzichten. Im Zeugnis wird ein entsprechender Vermerk eingetragen. Das Schuljahr 2019/20 wird gemäss Beschluss der EDK in allen Kantonen als vollwertiges Schuljahr anerkannt.

 

Finden Therapien auch statt?

Mit der Aufnahme des Präsenzunterrichts finden auch die Therapien wieder statt. Mit entsprechenden Schutzmassnahmen ist dies gefahrlos möglich.

 

Gibt es Elterngespräche?

Elterngespräche finden weiterhin in reduziertem Umfang und nach Möglichkeit telefonisch oder online statt. Wenn Eltern und Lehrperson einverstanden sind, können Gespräche unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch vor Ort stattfinden.

 

Finden Schulanlässe statt?

Schulreisen und Klassenlager dürfen bis zu den Sommerferien nicht durchgeführt werden. Aufgrund des weiterhin bestehenden weitgehenden Veranstaltungsverbots und um eine Durchmischung grösserer Personengruppen zu verhindern, sind sämtliche klassenübergreifenden Veranstaltungen wie Schulhaus- und Abschlussfeste, Sporttage, Theateraufführungen und Projektwochen ebenfalls verboten. Sämtliche Besuchstage sind ebenfalls abgesagt. Besuche der Klasse durch externe Personen oder durch Personen, die nicht zum Klassenteam gehören, sind wenn immer möglich zu unterlassen.

 

Dürfen Kinder klassenübergreifend in der Freizeit abmachen?

Laut BAG dürfen Kinder in kleinen Gruppen (max. 5 Kinder) zusammenkommen. Nach Möglichkeit sollen sich aber diese Gruppen nicht zu stark mischen. Im Grundsatz soll der Kontakt zwischen den Generationen vermieden werden.
Kinder sollen Grosseltern, die älter als 65 Jahre sind oder an Vorerkrankungen leiden, nicht für längere Zeit besuchen. Ein kurzer Besuch mit einer Umarmung ist allerdings erlaubt. Das stärkt auch die Psyche.

 

Dürfen Kinder den Schulweg gemeinsam gehen?

Kinder dürfen den Schulweg gemeinsam gehen. Idealerweise gruppieren sie sich aber innerhalb der Halbklassen.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Lehrpersonen oder an die Schulleitungen.

Das BAG hat ebenfalls ein FAQ zum Thema "Kinder und Schule" aufgeschalten.


Bereich Birchlen, Dorf, Flugfeld, Gockhausen, Högler, Sonnenberg, Stägenbuck, Wil

Datum der Neuigkeit 7. Mai 2020
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